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Filme im Vovk-Garten

16. Juli - 27. August 2020 | Vovk-Garten

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Filme 2020

  • Donnerstag, 16. Juli 2020, 21 Uhr

Igor und Rosa (Regie: Katja Colja, Slowenien/Italien, 2019, 80')

Igor (Boris Cavazza) und Rosa (Lunetta Savino) leben gemeinsam unter einem Dach, meiden sich aber erfolgreich, obwohl sie seit vielen Jahren zusammen sind. Sie wurde durch den Verlust ihrer Tochter Maja in dunkelste Verzweiflung getrieben und er lebt andererseits in einem Zustand tiefer Apathie. Ihre Beziehung ist im Laufe der Jahre auseinandergefallen und ist nun voll von kleinen Auseinandersetzungen und Ressentiments, die sie nicht überwinden können. Aber durch neue Ereignisse fangen sie an, wieder zusammenzukommen. Der Film handelt von Grenzen zwischen Ländern, Menschen, Generationen, zwischen Seele und Körper, zwischen Vernunft und Gefühl.

 

- Sprachen: Slowenisch, Italienisch

-Darsteller: Boris Cavazza, Lunetta Savino, Branko Đurić, Maurizio Fanin, Anita Kravos, Valentina Munafò, Simonetta Solder

-Festivals, Auszeichnungen: Vesna für das beste Drehbuch (FSF Portorož); Preis für den besten Schauspieler – Boris Cavazza, Spielfilmpreis, festivalpreis für fremdsprachlichen Spielfilm (California Women’s Film Festival); Spielfilmpreis (K3 Film Festival, Österreich)

 


  • Donnerstag, 23. Juli 2020, um 21 Uhr

La vérité – Leben und lügen lassen  (Regie: Hirokazu Koreeda, Frankreich/Japan, 2019, 106') 

Der Film des Regisseurs, der 2019 die Palme d'Or für den Film Shoplifters – Familienbande gewann, erzählt die Geschichte der berühmten französischen Schauspielerin Fabienne (Catherine Deneuve), die zum Anlass der Veröffentlichung ihres autobiografischen Buches einen Besuch von ihrer Tochter Lumir (Juliette Binoche) und ihrer Familie bekommt. Es stellt sich heraus, dass die Schauspielerin im Buch reale Ereignisse so zurechtgeschneidert und verschönert hat, dass dies zu der Frage führt, was darin die Wahrheit und was Fiktion ist. Das Treffen zwischen Mutter und Tochter wird so zu einer Konfrontation, bei der lange verschwiegene Wahrheiten und Ressentiments an den Tag gelegt werden. Im Film fragt man sich vor allem, ob Lügen für das persönliche Glück genauso wichtig sind wie die Wahrheit.

 

- Sprachen: Französisch, Englisch
- Darsteller: Catherine Deneuve, Juliette Binoche, Ethan Hawke, Clémentine Grenier, Manon Clavel
- Festivals, Auszeichnungen: Venedig 2019, Toronto 2019, San Diego 2019

 


  • Donnerstag, 30. Juli 2020, 21 Uhr

Maudie (Regie: Aisling Walsh, Großbritannien, 2016, 115')

Der Film basiert auf der wahren Geschichte der kanadischen Künstlerin Maud Lewis. Maudie (Sally Hawkins) möchte das erstickende Zuhause ihrer Tante Ida verlassen, in das ihr Bruder Charles sie geschickt hat, wobei er sagte, dass Maudie nicht nur körperlich schwach, sondern auch aufgrund von Arthritis geistig behindert ist. Um sich von der häuslichen Umgebung zu befreien, bewirbt sich Maudie um den einzigen Job im Ort, den Job einer Hausfrau bei Mr. Everett (Ethan Hawke). Der örtliche Sonderling, Einzelgänger und Exzentriker, der seinen Lebensunterhalt mit Fischen und Holzhacken verdient, ist überhaupt nicht begeistert und möchte sie so schnell wie möglich loswerden. Schließlich gewöhnen sie sich aber aneinander und kommen sich sogar näher. Maudie beginnt zu malen; sie verschönert die Innenräume ihrer gemeinsamen Hütte und gleichzeitig malt sie auch winzige Postkarten, die die Aufmerksamkeit anderer, sogar einflussreicher Menschen, auf sich ziehen.

 

- Sprache: Englisch
- Darsteller: Sally Hawkins, Ethan Hawke, Kari Matchett, Zachary Bennett, Gabrielle Rose, Greg Malone
- Festivals, Auszeichnungen: Atlantic Film Festival 2016, Canadian Screen Awards 2018, Irish Film & Television Awards 2018, National Society of Film Critics 2018

 


  • Donnerstag, 6. August 2020, um 21 Uhr

Porträt einer jungen Frau in Flammen (Regie: Céline Sciamma, Frankreich, 2019, 120')

Die Malerin Marianne (Noémie Merlant) erhält von einer Gräfin den Auftrag, ein Hochzeitsporträt ihrer Tochter Héloïse (Adèle Haenel) zu malen, die vor kurzem das Kloster verlassen hat. Aber weil Héloïse sich dem Schicksal einer verheirateten Frau widersetzt und sich weigert zu posieren, muss Marianne die Arbeit heimlich erledigen. Sie gibt vor, dass sie als Begleiterin von Héloïse engagiert wurde und so beobachtet sie sie tagsüber und malt nachts. In der Dynamik des Kennenlernens beginnen sie, eine neue, unerwartete Beziehung aufzubauen. Der Film handelt von der Befreiung der Identität von Frauen, die in patriarchalischen Regeln des 18. Jahrhunderts gefangen waren.

 

- Sprache: Französisch, Italienisch
- Darsteller: Adèle Haenel, Noémie Merlant, Luàna Bajrami, Valeria Golino
- Festivals, Auszeichnungen: bestes Drehbuch (Cannes); bester Spielfilm, bester Film über Sexualität und Identität (Chicago); Art Cinema Award (Filmfest Hamburg); Publikumspreis (Melbourne); Norwegischer Filmkritikerpreis (Haugesund); Preis der Europäischen Filmakademie für das beste Drehbuch

 


  • Donnerstag, 13. August 2020, um 21 Uhr

Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen (Regie: Radu Jude, Rumänien/Deutschland/Frankreich, 2018, 138')

Ein junger engagierter Künstler beschließt, eine Theateraufführung über das Massaker an Juden vorzubereiten, das 1941 mit Hilfe der rumänischen Armee von den damaligen Behörden an der Ostfront durchgeführt wurde. „Es ist mir egal, ob wir als Barbaren in die Geschichte eingehen.“ Mit diesen Worten, die im Sommer 1941 im Ministerrat gesprochen wurden, begannen nämlich ethnische Säuberungen an der Ostfront. Durch die Rekonstruktion dieses schrecklichen Ereignisses wird deutlich, dass der Weg zur Barbarei nicht nur mit Gewalt, sondern vor allem mit der Gewissenlosigkeit der Menschen gepflastert wird. Der Film ist eine provokative, aufschlussreiche und überraschend unterhaltsame Reise in die dunkle rumänische Vergangenheit.

 

- Sprache: Rumänisch
- Darsteller: Ioana Iacob, Alexandru Dabija, Alex Bogdan
- Festivals, Auszeichnungen: Preis für den besten Film (Karlovy Vary 2018)

 


  • Donnerstag, 20. August 2020, um 21 Uhr

Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão (Regie: Karim Aïnouz, Brasilien/Deutschland, 2019, 142')

Der Film führt uns 1950 nach Rio de Janeiro. Die Schwestern Eurídice (Carol Duarte) und Guida (Julia Stockler) leben bei konservativen Eltern und träumen von einem anderen Leben als das, das in ihrem Umfeld üblich ist: Eurídice möchte Pianistin werden, und Guida sucht die große Liebe. Wenn Guida schwanger wird, bricht der Vater in einem Anfall von Wut jeglichen Kontakt zwischen den Schwestern ab. Dies ist der Beginn einer langen Trennung von Frauen, die nie die Hoffnung verlieren, sich wieder zu finden. Laut dem Regisseur ist der Film ein „tropisches Melodrama“.

 

- Sprache: Portugiesisch
- Darsteller: Carol Duarte, Júlia Stockler, Fernanda Montenegro, Gregório Duvivier, Bárbara Santos, Flávia Gusmão, Maria Manoella, António Fonseca, Cristina Pereira, Gillray Coutinh
- Festivals, Auszeichnungen: Brasilianischer Vertreter für die Oscar-Nominierung; Hauptpreis im Programmbereich „Der besondere Blick“ (Cannes)

 


  • Donnerstag, 27. August 2020, 21 Uhr

Tochter der Camorra (Regie: Siniša Gačić, Slowenien / Italien, 2019, 75')

Cristina Pinto, ein ehemaliges Mitglied der neapolitanischen Mafia, Mörderin, die unter dem Spitznamen Nikita bekannt war, steht nach 24 Jahren Haft vor Herausforderungen des Alltags. Kurz nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis erkrankt ihr 20 Jahre älterer Partner Raffaele an Krebs. Cristina sucht Zuflucht bei ihrer Tochter Elena, mit der sie versuchen, eine zwanzigjährige Lücke in ihrer Beziehung zu schließen. Mit 46 Jahren findet Cristina ihre Rolle als Mutter, Partnerin und Großmutter.

 

- Sprache: Italienisch
- Darsteller: Raffaele Mirabella, Christina Pinto, Elena Pinto
- Festivals, Auszeichnungen: Vesna für den besten Dokumentarfilm (FSF Portorož); Weltpremiere im Wettbewerbsprogramm (Sarajevo Film Festival); Wettbewerbsprogramm (K3 Film Festival, Österreich)