Rudolf Maister

Wir möchten Ihnen einen der bekanntesten Kranjer vorstellen, Rudolf Maister – General und Dichter.

Sehen Sie sich diesen kurzen Animationsfilm an.

5 wichtige Informationen:

Befehlshaber bei den Kämpfen um die slowenische Nordgrenze in den Jahren 1918 und 1919.

Am 1. November 1918 übernahm er das militärische Kommando in Maribor und in der Untersteiermark.

Neben seiner militärischen Karriere ware er auch Dichter, Maler und Bibliophile.

Gymnasium in Kranj.

Büste an seinem Haus am Maister-Platz

Kurzbiografie:

Rudolf Maister wurde am 29. März 1874 in Kamnik als jüngster von drei Söhnen in der Familie eines Finanzbeamten geboren. Er besuchte die Grundschule in Mengeš, 1883 zog die Familie nach Kranj, wo er seine Schulausbildung an einer vierklassigen Volksschule für Jungen und anschließend am Gymnasium fortsetzte. Schon hier zeigte er Interesse an Literatur, denn er war Herausgeber der handschriftlichen Zeitschrift Inter nos. 1890 schloss er das Gymnasium ab und da sein Vater starb, als er dreizehn Jahre alt war, entschied er sich für eine militärische Laufbahn. In Wien schloss er nach vier Jahren sein Offiziersstudium ab und diente anschließend in zahlreichen Städten in verschiedenen Teilen Österreich-Ungarns. Ab 1914 war er in Maribor stationiert, wo er auch seine historische Rolle spielte. Als die Mitglieder des Mariborer Gemeinderats am 30. Oktober 1918 inmitten des politischen und militärischen Chaos beim Zerfall Österreich-Ungarns die Stadt zu einem Teil Deutschösterreichs erklärten, widersprach Maister am nächsten Tag mit den Worten: „Ich erkenne diese Punkte nicht an. Ich erkläre Maribor zum Gebiet im Staat der Slowenen, Kroaten und Serben und übernehme im Namen meiner Regierung das militärische Kommando über die Stadt und die gesamte Untersteiermark.“ Der Nationalrat, der die Verwaltung in diesem Gebiet übernommen hatte, beförderte Maister vom Major zum General. Als die Deutschen die sogenannte Grüne Garde gründeten, verkündete Maister die Mobilmachung und entwaffnete mit den versammelten Soldaten friedlich die deutschen Einheiten. Später setzte er die Kämpfe entlang der jugoslawisch-österreichischen Grenze fort, die sich mit gemischtem Erfolg bis zum Herbst 1919 hinzogen, bis schließlich die Volksabstimmung den Status des kärntnerischen Teils der Grenze festlegte. Im Jahr 1923 wurde Maister zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Neben seiner militärischen Karriere widmete er sich auch der Dichtkunst und veröffentlichte die Liebes- und Heimatgedichtsammlungen Poezije und Kitica mojih. Außerdem war er ein begeisterter Maler und Bücherliebhaber, der eine umfangreiche Hausbibliothek zusammengetragen hatte. Er starb am 26. Juli 1934 in Unec.

Maister und Kranj:

Der berühmteste slowenische General verbrachte sieben Jahre seiner Jugend in Kranj. Seit ihrer Ankunft im Jahr 1883 wohnte die Familie im Haus am Maistrov trg 5, nach dem Tod des Vaters im Jahr 1887 zogen sie für drei Jahre in das Nachbarhaus, wo sie bis zu ihrem Umzug nach Ljubljana im Jahr 1890 blieben. An dem Gebäude, in dem sie die meiste Zeit wohnten, wurde 2002 eine Büste des Generals aufgestellt, ein Werk der akademischen Bildhauerin Alenka Vidrgar. Der Platz ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Maister benannt. Das Gymnasium, das Maister besuchte, befand sich damals in einem Gebäude in der Tomšičeva ulica, gegenüber der Mauer am Park des Schlosses Khislstein. Die zweite Klasse musste er wiederholen, da er emotional sehr unter dem Tod seines Vaters litt und Schwierigkeiten mit Latein hatte, aber beim Zeichnen konnte er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Außer in seiner Jugend begegnete Maister Kranj noch mindestens einmal, während der spannungsgeladenen Verhandlungen zwischen dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen und der Republik Österreich über die Grenzfrage. Vom 4. bis 6. Juni 1919 fanden im Nationallesesaal in Kranj Friedensverhandlungen statt, an denen auch Maister teilnahm. Ihm und dem Politiker Dr. Gregor Žerjav, der ebenfalls Mitglied der jugoslawischen Delegation war, bereiteten die Mitglieder des Lesesaals, des Gymnastikvereins Sokol und der Feuerwehr eine feierliche Ehrung mit Fackeln.

FOTO: Medobčinski muzej Kamnik

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