Wir möchten Ihnen einen der bekanntesten Kranjer vorstellen, den Architekten Edvard Ravnikar.
Sehen Sie sich diesen kurzen Animationsfilm an.
→ Führender Architekt des slowenischen Modernismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
→ Einer der bedeutendsten Schüler Plečniks.
→ Autor zahlreicher repräsentativer Gebäude und Räume in Ljubljana, darunter sind die Moderne Galerie und der Platz der Republik.
→ Autor teilweise realisierter städtebaulicher Pläne für Nova Gorica.
→ Autor von vier Gebäuden in Kranj: Kaufhaus Globus, Hotel Creina, Anbau am Rathaus und das SDK-Gebäude
Edvard Ravnikar wurde am 4. Dezember 1907 in Novo mesto geboren. Er besuchte die Grund- und Mittelschule in Ljubljana und studierte anschließend Architektur in Wien. Später wurde er Schüler von Jože Plečnik, bei dem er auch sein Diplom machte und anschließend als Assistent arbeitete. Einige Monate lang bildete er sich auch bei Le Corbusier in Paris weiter. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg entwarf er einige größere Werke, darunter die Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem Friedhof Žale in Ljubljana und das Gebäude der Modernen Galerie. Während des Zweiten Weltkriegs war er Häftling in Konzentrationslagern und illegaler Partisan, unmittelbar danach wurde er Professor an der Fakultät für Architektur, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1980 arbeitete. Er ging als der wohl bedeutendste Architekt der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Geschichte der slowenischen Architektur ein, da er in seinem Werk den klassischen Ansatz Plečniks mit dem Modernismus Le Corbusiers und zahlreichen anderen Einflüssen aus aller Welt verband. In der Nachkriegszeit entwarf Ravnikar eine Reihe bedeutender architektonischer und städtebaulicher Projekte, die von Denkmälern und Gedenkparks der nationalen Befreiungsbewegung (bekannt ist der Park am Standort des Konzentrationslagers auf der Insel Rab) über Ausstellungsräume, Wohnhäuser, Villen und Wohnblocks (darunter der Ferantov vrt in Ljubljana) sowie Verwaltungsgebäude bis hin zu Hotels reichten. Eines seiner ehrgeizigsten Projekte waren die städtebaulichen Pläne für Nova Gorica in den Nachkriegsjahren, doch aufgrund politischen Drucks wurde nur ein Teil davon realisiert. Das vielleicht bedeutendste städtebauliche Ensemble, das nach Ravnikars Plänen errichtet wurde, ist der Platz Trg republike (damals Trg revolucije) in Ljubljana, der in den 60er und 70er Jahren mit dem Bau einer zentralen Plattform, des Einkaufszentrums Maximarket und zweier Wolkenkratzer für die Ljubljanska banka und die Firma Iskra gestaltet wurde. In den 80er Jahren wurde das Ambiente durch den Cankarjev dom ergänzt. Ravnikar starb am 23. August 1993 in Ljubljana.
Der Architekt Ravnikar hat auch in Kranj seine Spuren hinterlassen. Unter den Einheimischen gehen die Meinungen über Ravnikars Gebäude in Kranj auseinander, aber auf jeden Fall lassen sie niemanden gleichgültig. Zunächst wurde zwischen 1958 und 1960 nach Ravnikars Plänen ein Anbau an das Gemeindehaus errichtet, der nach modernistischen Prinzipien gestaltet wurde und als das hochwertigste Werk des Architekten in der Stadt gilt. Der zentrale Raum des Anbaus ist ein geräumiger Saal für Gemeindesitzungen und andere Versammlungen. Im Geist von Plečnik sind im Gebäude zahlreiche minutiös gestaltete Details zu finden. Die mit Steinen verkleidete Fassade des Gebäudes blickt auf einen kleinen Platz, der heute als Parkplatz dient. Es folgte die Filiale der Narodna banka bzw. Das Bürogebäude für den Dienst der staatlichen Buchhaltung (SDK) am Slovenski trg 2, das Anfang der 1960er Jahre erbaut wurde. Das Gebäude mit sechseckigem Grundriss hat eine dekorativ gestaltete Betonfassade und ein aufgespanntes Dach, wie es dieser Architekt gern und öfter gebaut hat.
1966 nahm Ravnikar an einem Wettbewerb für die städtebauliche Gestaltung des Bereichs zwischen Jelenov klanec und Slovenski trg teil, den er gewann. Nach seinen Plänen wurden das Hotel Creina und das Kaufhaus Globus errichtet, obwohl dafür eine Reihe historischer Gebäude abgerissen werden mussten. Das Hotel, das direkt über dem Sava-Tal liegt, hat eine charakteristische Backsteinfassade und eine abwechslungsreiche Front, auch sein Grundriss ist dynamisch. Anfang der 70er Jahre wurde mit dem Globus das erste Kaufhaus dieser Art in Slowenien gebaut. Es wurde errichtet mit der Beteilingung von drei Einzelhandelsunternehmen (Železnina Merkur, Trgovsko podjetje Kokra und Živila Kranj). Für die Fassade verwendete Ravnikar eine Verkleidung aus Platten aus sogenanntem Corten-Stahl – einem korrosionsbeständigen Stahl mit rostigem Aussehen, der zwar aufgrund seines ungepflegten Aussehens für viel Aufregung sorgte, aber langfristig geringere Wartungskosten verursachte. Das Gebäude blieb bis 2009 ein Kaufhaus, seit 2011 ist darin die Stadtbibliothek Kranj untergebracht.
Weniger bekannt ist, dass Ravnikar bereits 1954 auch das zentrale Denkmal für den nationalen Befreiungskampf in Kranj in Form eines Baumes entworfen hatte, doch für die Veteranen aus Kranj und die Gemeinde war der Entwurf zu modernistisch und gewagt, weshalb sie sieben Jahre später ein sozialrealistisches Denkmal des Bildhauers Lojze Dolinar enthüllten.*
* Fotografie: Familienarchiv
* Die Fotografie von Ravnikars Modell für das Denkmal ist online nicht zugänglich; das Original wird im Archiv der Republik Slowenien aufbewahrt, eine Reproduktion findet sich in den Büchern Das Leben der Denkmäler und Die Gestaltung des revolutionären Gedächtnisses.
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